UNTIL NEXT TIME, GALWAY

Mein Name ist Shannon und ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Internationales Technisches Projektmanagement an der DHBW Mosbach. Mein drittes Studienjahr verbringe ich an der National University of Ireland in Galway.

Von Redaktion DHBW Mosbach

In meinem ersten Blogbeitrag habe ich schon davon erzählt, wie die ersten Monate meiner Auslandssemester an der National University of Ireland Galway waren. Nun bin ich wieder zuhause in Deutschland und lasse die letzten Monate Revue passieren.

Das Gute daran, zwei Semester im Ausland zu studieren, ist, dass man die Zeit richtig genießen kann und nicht in eine FOMO (Fear of missing out) verfällt. Das erste Semester haben wir genutzt, uns richtig einzuleben und Galway kennenzulernen. Im zweiten Semester konnten wir es dann richtig genießen, denn die Rückkehr nach Galway war nach dem Weihnachtsurlaub wie ein Nachhause Kommen. Nachdem wir uns im ersten Semester durch das große Angebot an Clubs und Societies an der NUIG probiert haben, konnten wir uns im zweiten Semester auf ein paar wenige konzentrieren. Der Mounteneering Club bietet neben aufregenden Wanderungen jeden Sonntag auch eine tolle Social Night an, an der man neue Leute kennenlernen und alte Wandergefährten wiedersehen kann. Und auch der Surfing Club ist eine super Gelegenheit, übers Wochenende neue Orte in Irland kennenzulernen und sich in Wellen des Atlantiks zu werfen (bei 5° Celsius Außentemperatur auch unvergesslich).

Die Auswirkungen des Coronavirus haben auch nicht Halt vor uns gemacht. Nach Absprache mit der DHBW und der NUIG mussten wir unser zweites Semester in Galway schon im März beenden, anderthalb Monate früher als geplant. Der gesamte Vorlesungsbetrieb wurde auf online Inhalte umgestellt und auch die Klausuren wurden durch Essays ersetzt. Das hieß für uns, dass wir unser Auslandssemester im Homeoffice beenden mussten. Von der Umsetzung der NUIG war ich wirklich begeistert. Wir wurden regelmäßig über den Stand der Einschränkungen durch das Coronavirus informiert und auch die Kommunikation mit den Dozenten besonders im Hinblick auf die zu erbringenden Ersatzleistungen funktionierte einwandfrei.

Obwohl wir verfrüht zurückreisen mussten, konnten wir auch im zweiten Semester viel von Irland erkunden. So unternahmen wir Trips nach Belfast, Cork und zu dem Ring of Kerry. Und im Vergleich mit den anderen irischen Städten, ist Galway wirklich mit Charme nicht zu übertreffen. Besonders die Lage am Atlantik sorgt für eine einzigartige Atmosphäre. Der Weg zum Pub durch eisigen Wind und Regen, der besonders am Anfang des Jahres herrschte, machten jeden heißen Irish Coffee und jeden kühlen Cider noch erstrebenswerter.

Ein Auslandssemester in Galway würde ich jedem empfehlen, der sich gerne überraschen lässt von unglaublich freundlichen, offenen und lustigen Menschen, einer faszinierenden Natur und einem abwechslungsreichen, spannenden Unialltag.

Ich werde auf jeden Fall nochmal nach Galway reisen, denn es ist schon viel auf meiner Bucketlist abgehackt, aber längst noch nicht alles!

Blogbeiträge

Hier findet ihr meinen ersten Blogbeitrag.

PROMOS – Programm zur Steigerung der Mobilität von deutschen Studierenden

Mit PROMOS können Studien- und Sprachaufenthalte von Studierenden durch Teilstipendien, Reisekosten, Pauschalen für Studiengebühren und Zuschüsse zu den Aufenthaltskosten (bei Studienreisen) grundsätzlich weltweit gefördert werden.

Das Mobilitätsprogramm soll solchen Studierenden die Chance zu einem Auslandsaufenthalt bieten, deren Vorhaben oder Zielort in keinem der strukturierten Programme förderbar ist. Bei der Ausgestaltung dieses Programms sind die Hochschulen angehalten, eigene Schwerpunkte in der Förderung zu setzen.

Weitere Informationen über PROMOS finden Sie hier.

Galway