Zurück in Deutschland

Mein Name ist Maximilian Stümpfig und ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Internationales technisches Vertriebsmanagement an der DHBW Mosbach (Campus Bad Mergentheim). Wie bereits in meinem ersten und zweiten Blockbeitrag erwähnt, habe ich mein viertes Semester an der TEC de Monterrey in Querétaro (Mexiko) verbracht.

Von Redaktion DHBW Mosbach

Eigentlich würde ich heute erst nach einem ca. 5-monatigen Aufenthalt aus Mexiko zurückkehren, doch leider machte uns das Corona Virus einen Strich durch die Rechnung. So waren wir nach nicht einmal 2 Monaten gezwungen die Heimreise anzutreten.

Trotz des vergleichsweisen kurzen Aufenthaltes in Mexiko, konnte ich viele neue Kontakte knüpfen und das Land bereisen. Die Offenheit und Gastfreundlichkeit der Mexikaner werden mir hierbei immer in Erinnerung bleiben. Des Weiteren hatte ich die einmalige Möglichkeit meine Fremdsprachenkenntnisse deutlich aufzuwerten. Durch die Vorlesungen und Gruppenarbeiten auf Englisch, konnte ich mein Sprachniveau nochmals deutlich verbessern. Zusätzlich habe ich durch meinen Kurs in Mexiko, damit begonnen Spanisch zu lernen. In Deutschland wäre ich nie im Leben auf die Idee gekommen eine neue Sprache zu lernen, jedoch war es beeindruckend, dass nach nicht einmal einem Monat Spanischunterricht, bereits einfache Konversationen mit Einheimischen möglich waren.

Nach der Heimreise galt es dann das Studium online zu beenden. Dies brachte jedoch einige Probleme aufgrund der großen Zeitverschiebung mit sich. So war es üblich, dass der Unitag am späten Nachmittag begann und freitags erst um 1 Uhr nachts endete. Die Onlinevorlesungen an sich verliefen relativ problemlos und so konnte ich auch dieses etwas andere Semester erfolgreich zu Ende bringen.

Die Entscheidung frühzeitig die Heimreise anzutreten war nicht leicht, jedoch würde ich sie rückblickend als richtig einstufen. Die Universität in Mexiko hatte zum Zeitpunkt meiner Abreise bereits ihren Campus ganz geschlossen und viele Touristenattraktionen hatten nicht mehr geöffnet. Zwei Monate nach meiner vorzeitigen Rückreise, ist die Fallzahl der Infizierten in Mexiko noch immer stark steigend.

Das Auslandsemester war eine einmalige Erfahrung und ich werde auf jeden Fall nach Mexiko zurückkehren, denn ich habe so viele Teile dieses Landes noch nicht besuchen können.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei der Christian Bürkert Stiftung bedanken, ohne die das viele Reisen während des Semesters nicht möglich gewesen wäre.

Hier findet ihr meinen ersten Blogbeitrag und meinen zweiten Blogbeitrag.

Christian Bürkert Stiftung

Das Stipendium der Bürkert Stiftung, welches in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro DHBW Mosbach verliehen werden kann, fördert Studierende aus dem Bereich Technik während ihres Auslandssemesters. Die Stipendiaten zeichnen sich insbesondere durch ihr fachliches Können aus, setzen sich persönlich für die Belange der Allgemeinheit ein und sind sozial engagiert, an der DHBW oder auch außeruniversitär. Des Weiteren wird bei der Vergabe der finanzielle Bedarf der Studierenden berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Christian Bürkert Stiftung gibt es hier.

TEC de Monterrey in Querétaro
Bild des Benutzers Volker Siegismund

Volker Siegismund

29.06.2020 08:58
Lieber Herr Stümpfig! Es ist gut zu hören, dass Sie a) eine gute Zeitin Mexiko hatten b) trotz der Widrigkeiten das Semester erfolgreich zu Ende bringen können c) Gefallen an einer zusätzlichen Fremdspache gefunden haben!!! Denn wie lautet das Motto für einen Auslandsaufenthalt: "Be prepared for the unexpected" ;-)